
- Im asiatischen Stil anrichten - Rike
In Deutschland isst man zu Tisch. In Asien zwar auch, aber Speisen werden auch auf dem Fußboden genossen. Asiaten lassen sich dabei viel Zeit und legen sehr viel Wert auf eine angenehme und ruhige Atmosphäre. Es gibt unterschiedliche Gegenstände die sich dabei als äußerst hilfreich erweisen können. Möchte man im asiatischen Stil speisen, darf man keinesfalls auf Essstäbchen verzichten. Suppen werden nicht in Suppentellern serviert sondern in kleinen verzierten Schälchen gereicht. Auch bei der Hauptspeise kann man mit viereckigen Tellern das Auge des Gastes gewinnen.
Heiße Tücher, Kissen und Teekannen
In Asien werden Tücher eingerollt im Dampfbad erhitzt und jeweils nach und vor dem Mahl auf den Hals gelegt. Die Wärme dient regelrecht als Vorspeise und krönendes Dessert. Mit der entspannenden Wirkung soll der Alltag vergessen und der Festschmaus genossen werden. Viele Asiaten bevorzugen es auf dem Boden zu essen. Dabei wird ein breiter Teppich aus weichen Kissen geschaffen. Bei aromatisiertem Reis und feurigen Gewürzen lässt es sich in der Sitzrunde gleich viel wohler schmecken. In Asien stehen in Essräumen auch Statuen der jeweiligen Gottheit. Vor dem Essen werden Götter angebetet und es wird für die zahlreiche Fülle der Lebensmittel gedankt. Prunkvolle Teekannen werden in Asien mit Harmonie verbunden. Die Teebehälter sind mit zahlreichen Bildern bemalt und meistens aus Porzellan oder Ton bestehend. In Japan werden gerne Eisenkannen, in Indien versilberte Behälter benutzt. Es gibt auch die Variante ohne Kanne, bei der die Tasse - mit Kräutern gefüllt - abgedeckt ist und mehrmals mit Wasser aufgefüllt wird.
Glückskekse, Lampion und Buddha
Hat man Gäste zu Besuch ist es immer eine nette Geste sie mit Glückskeksen zu beschenken. Die kleinen Teigspezialitäten beinhalten - auf einem Stück Papier - meist ein eindeutiges, manchmal aber auch verschlüsseltes Schicksal. Dem Gast wird aber grundsätzlich nur Bestes gewünscht, sodass er vom Gastgeber begeistert ist und das Haus gerne wieder betritt. Lustig ist die Entstehungsgeschichte des Keks. Sie wurden von einem Asiaten im 20. Jahrhundert in den USA entwickelt. Zahlreiche Gäste des Wirts verlangten Nachspeisen - die er allerdings nicht bieten konnte. Mit der Idee ein geheimnisvolles Keks zu entwerfen, setzte der Hausherr ein bekanntes, schmackhaftes Horoskop. Lampions sind die kleinen Schirme die in vielen Farben schillernd von der Decke herab baumeln. Auf traditionellen Festen werden die Häuser mit diesen Lampen behängt. Warum also nicht im heimischen Dojo auch? Da Asiaten sehr gläubig orientiert sind, hat Buddha eine große Bedeutung für das Volk. Er wird neben der Küche mit Philosophie, Natur und Medizin verbunden. Buddha ist das Symbol des buddhistischen Glaubens.
Bildnachweis: 1 Bild © Rike / pixelio.de, 2 Bild © Rainer Sturm / pixelio.de, 3 Bild © Claudia Hautumm / pixelio.de
